Vom Baugrundmodell zur Bemessung.

Digitale 2D- und 3D-Baugrund­modellierung

GEONOVA erstellt digitale 2D- und 3D-Baugrundmodelle auf der Grundlage von direkten und indirekten Erkundungsdaten. Unser Service umfasst die strukturierte Aufbereitung Ihrer Erkundungsdaten sowie die anschließende Modellierung und Visualisierung des Baugrundschichtenverlaufs einschließlich der Darstellung von Einschlüssen, Linsen und Bändern. Sparen Sie Zeit bei der Baugrundmodellierung und konzentrieren Sie sich auf Ihre geotechnische Bewertung – wir übernehmen die digitale Umsetzung.

  • 2D-Modell
  • 3D-Modell
  • PDF
  • DXF
  • IFC
  • Webansicht

Gründungsbemessung, BIM, Spezialtiefbau und weitere Ingenieurleistungen finden Sie beim Ingenieurbüro Hylla.

HYLLA

GEONOVA

Erdstatische Berechnungen

Wir erweitern unser Leistungsangebot um erdstatische Berechnungen auf Basis digitaler Baugrundmodelle. Schichtung und Bodenkennwerte werden passend zur geotechnischen Aufgabe ausgewertet – von vereinfachten Berechnungsmodellen bis zur Untersuchung unterschiedlicher räumlicher Realisierungen.

Preise für erdstatische Berechnungen auf Anfrage.

Drei Berechnungsansätze kennenlernen

Leistungen & Preise

Digitale Baugrundmodelle und geologische Schnitte

Vergleichen Sie den Standardumfang unserer 2D- und 3D-Baugrundmodellierung.

Leistungsumfang2D-Baugrundmodellierung3D-Baugrundmodellierung
Grundpreis bis 10 Erkundungspunkte499 €1.799 €
Geologische 2D-Schnitte5 inklusive5 inklusive
PDF-/DXF-Export der 2D-SchnitteInklusiveInklusive
IFC-Export des 3D-Modells–Inklusive
Webbasierte ProjektansichtInklusiveInklusive
Anpassungsschleife1 inklusive1 inklusive
ModellgrundflächeBis 2.500 m²Bis 2.500 m²

Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer.

Standardleistungen bearbeiten wir in der Regel innerhalb von 5–7 Werktagen nach vollständiger Datenübergabe.

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Es gelten unsere aktuellen AGB.

Für zusätzliche Erkundungspunkte, größere Flächen oder weitere Leistungen erstellen wir Ihnen gern ein projektbezogenes Angebot.

Projektangebot anfragen

Vorgehensweise

Von den Projektdaten zum digitalen Baugrundmodell

GEONOVA übernimmt die digitale Aufbereitung, Modellierung und Visualisierung Ihrer geotechnischen Projektdaten. Der Ablauf ist klar strukturiert und gliedert sich in fünf Schritte.

Eingangsdaten

Projektdaten · Erkundungsdaten · Geländedaten und Höhenbezüge

Datenübermittlung & Aufbereitung

Sie übermitteln uns die für die Bearbeitung erforderlichen Projekt-, Erkundungs- und Geländedaten. Wir prüfen die Daten auf Vollständigkeit und technische Verwendbarkeit und bereiten die relevanten Informationen strukturiert für die digitale Modellierung auf.

Modellierung & Visualisierung

Auf Grundlage der bereitgestellten Daten erstellen wir das vereinbarte 2D- und/oder 3D-Baugrundmodell. Das Modell wird visualisiert und Ihnen über eine webbasierte Projektansicht zur Verfügung gestellt.

Schnitterstellung

Auf Basis des digitalen Baugrundmodells erstellen wir die vereinbarten geologischen 2D-Schnitte. Die Schnittführung erfolgt entsprechend der Projektanforderungen beziehungsweise der mit Ihnen abgestimmten Vorgaben.

Prüfung & Anpassung

Sie prüfen das bereitgestellte Modell und die erstellten Schnitte. Im Rahmen unserer Standardleistungen ist eine zusätzliche Bearbeitungs- bzw. Anpassungsrunde enthalten. Ihre Änderungswünsche werden anschließend in das Modell und die zugehörigen Ausgaben eingearbeitet.

Ergebnisübergabe über das Webportal

Nach Abschluss der Bearbeitung stellen wir Ihnen die vereinbarten Projektdaten über das GEONOVA-Webportal zur Verfügung.

Mögliche Ausgaben
  • PDF
  • DXF
  • IFC
  • Webansicht

Modellierungsergebnisse

Überzeugen Sie sich selbst.

Sehen Sie sich zwei interaktive Beispiele digitaler Baugrundmodellierung an.

Grundlagen verstehen · Exkurs

Zwischen Messpunkten liegt nicht nur eine Lösung

Ein interaktiver Exkurs zeigt, wie aus Messpunkten ein Modell wird – und welche Unsicherheit dazwischen bleibt. Vergleichen Sie Verfahren, begleiten Sie eine Messkampagne und erkunden Sie gekoppelte 3D-Ansichten.

Mit Semivariogramm, Kriging und fachlicher Einordnung für Baugrundmodelle. Schrittweise zum Selbstlernen oder als Vollbildpräsentation. Alle Berechnungen bleiben in Ihrem Browser.

Vom Baugrundmodell zur Berechnung

Drei Wege, räumliche Baugrundinformationen zu nutzen

Ein 3D-Baugrundmodell verbessert das Verständnis der Verhältnisse. Darüber hinaus kann es die Grundlage für erdstatische Berechnungen bilden. Welcher Ansatz sinnvoll ist, hängt von der geotechnischen Aufgabe, dem Bauwerk und der verfügbaren Datengrundlage ab.

Berechnungsmodellcluster ableiten

Im Grundriss werden Bereiche – sogenannte Cluster – festgelegt. Für jeden Bereich wird je geotechnischer Aufgabe ein eigenes, auf der sicheren Seite liegendes Berechnungsmodell abgeleitet. Dessen Schichtgrenzen und Kennwerte decken die für diese Aufgabe maßgebenden ungünstigen Verhältnisse in diesem Bereich ab. Bei sehr gleichmäßigen Baugrundverhältnissen kann für die jeweilige Aufgabe ein einziges Berechnungsmodell für das gesamte Bauvorhaben ausreichen.

Lokal berechnen, Ergebnisse interpolieren

Die geotechnische Aufgabe wird an Orten mit den dort aus den Erkundungen bekannten Schichtungen und den zugehörigen Kennwerten berechnet. Anschließend werden die Ergebnisse zwischen den Berechnungsorten interpoliert. Damit wird die räumliche Verteilung eines Ergebnisses sichtbar; die Eignung dieser Übertragung und Bereiche mit starken Änderungen sind gesondert zu prüfen.

Direkt im 3D-Modell berechnen

Die räumlichen Modelle selbst werden als Berechnungsgeometrie verwendet und jeweils vernetzt. Mehrere mögliche Realisierungen von Schichtgrenzen, Linsen und räumlichen Kennwertverteilungen zeigen, wie sich diese Annahmen auf das Ergebnis auswirken. Die Streuung beschreibt die untersuchten Varianten und eignet sich zur Interpretation der zu erwartenden Ergebnisse.

Für konservative Modelle werden aufgabenspezifische Umhüllende abgeleitet, etwa für getrennt zu beurteilende Pfahlstandorte. Sie sind von den einzelnen möglichen Schichtverläufen zu unterscheiden. Ihre Wahl richtet sich nach dem jeweiligen Nachweis.

Prinzipbeispiel: Setzung einer Silobodenplatte

Das Beispiel greift die Baugrunddaten des DGGT-Beispiels auf. Berechnet wird hier eine elastische Silobodenplatte ohne Pfähle. 100 mögliche Baugrundrealisierungen veranschaulichen den Einfluss räumlich veränderlicher Schichtgrenzen, Schlufflinsen und Bodensteifigkeiten auf Setzung und Neigung.

Die Schichtgrenzen schwingen zwischen den Aufschlüssen zufällig und maßvoll um die interpolierte Lage, mit ein bis drei Perioden. An den Aufschlusspunkten bleiben die vorgegebenen Höhen erhalten.

Dieses Beispiel dient ausschließlich der Veranschaulichung des Prinzips.

Mittlere Neigung an allen 41 Auswertepunkten der Silobodenplatte; der Punkt mit der größten mittleren Neigung ist orange markiert
Mittlere Neigung an allen 41 Punkten. Orange: der Punkt mit der größten mittleren Neigung.
Verteilung der Neigung aus 100 Realisierungen am orange markierten Punkt mit der größten mittleren Neigung
Neigungsverteilung am orange markierten Punkt: Streuung der 100 untersuchten Realisierungen.

Preise für erdstatische Berechnungen auf Anfrage.

Erdstatische Berechnung anfragen

Leistungen & Preise

Sie haben ein konkretes Projekt?

Übermitteln Sie uns Ihre vorhandenen Erkundungs-, Gelände- und Projektdaten sowie eine kurze Beschreibung der gewünschten Leistung. Für Projekte innerhalb unserer Standardleistungen gelten die oben genannten Preise. Bei darüber hinausgehenden Anforderungen erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Projektanfrage

Kontakt

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Senden Sie uns eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens und der gewünschten Leistung.

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